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P.P. Arnold (*1946)
Sängerin

DISKOGRAFIE (Auszug)
Everything's Gonna Be Alright (Single) Immediate, 1967
The First Lady of Immediate
 (Album) Immediate, 1967
The First Cut Is the Deepest (Single) Immediate, 1968
The Time Has Come (Single)
Immediate, 1968
Kafunta (Album) Immediate, 1968 *
Angel Of The Morning (Single) Immediate, 1968
Bury Me Down By The River (Single) Polydor, 1969
BEE GEES - Cucumber Castle (Album) Polydor, 1969
ANDY GIBB - Greatest Hits (Compilation) RSO, 1980
Electric Dreams (Single) Ten Records, 1984
A Little Pain (Single) Ten Records, 1984
Kafunta (CD) Strange Noise Records, 1998 *
The First Cut (CD) Sanctuary, 2001
**
Maybe Someone Is Digging Underground - The Songs Of The Bee Gees (Compilation) Castle, 2004 ***
DR. ROBERT & P.P. ARNOLD -
Five in the Afternoon (Album) 2007

* 1998 erschien auf dem Label  Strange Noise Records das Album "Kafunta" (plus 'The First Cut Is the Deepest' als Bonus Track und inkl. 'To Love Somebody') erstmals auf CD. Inzwischen ist das Album in Japan gar als Deluxe-Edition erschienen und über amazon.de erhältlich.
** 2001 veröffentlichte Sanctuary Records die CD The First Cut, die beide Immediate-Alben enthält (also auch inkl.  'To Love Somebody') zu einem weitaus erschwinglicherm Preis als die Japan-Versionen.
*** Die Kopplung "Maybe Someone Is Digging Underground - The Songs Of The Bee Gees", auf der Arnolds Version von  'To Love Somebody' ebenfalls erschienen ist, ist nicht mehr erhältlich.

HISTORIE
P. P. Arnold stammt aus einer Familie von Gospel-Sängern und begann schon früh als Background-Sängerin zu arbeiten. So landete sie schließlich bei den Ikettes, der Backing-Band von Ike & Tina Turner. Bei einer Tournee mit den Rolling Stones 1966 war Mick Jagger so beeindruckt von Arnolds Stimme, dass er ihr einen Plattenvertrag mit Immediate Records, dem Label des Stones-Managers Andrew Loog Oldham, vermittelte. So blieb P. P. Arnold in London und veröffentlichte 1967 ihr Debütalbum ("The First Lady of Immediate"), produziert von Jagger, Loog Oldham und dem damaligen Decca-Produzenten Mike Hurst. Als Single wurde der Cat Stevens-Song 'The First Cut Is the Deepest' ausgekoppelt. Darauf folgten Konzerte und Studiotermine mit den Small Faces, die ihrerseits auf Arnolds Album "Kafunta" spielten, das eine Version von 'To Love Somebody' enthielt.

Nach dem Zusammenbruch von Immediate Records unterschrieb Arnold 1969 einen Vertrag bei Robert Stigwood und Barry Gibb wurde ihr Produzent. Im Sommer 1969 wurde die erste gemeinsame Single 'Bury Me Down By The River' b/w 'Give a Hand, Take a Hand' eingespielt, die im September auf Poyldor veröffentlicht wurde. Außerdem nahm Arnold den Bee Gees-Song 'Let There Be Love' auf und sang auf dem Bee Gees-Album "Cucumber Castle".
Im Frühjahr 1970 fand eine weitere Session statt, bei der zwei Songs von Blood, Sweat & Tears, sowie die Barry Gibb Kompositionen 'Born' und 'Happiness' eingespielt wurden. Doch bis auf die eine Single blieb das gesamte Material, das Barry Gibb und P.P. Arnold eingespielt hatten, unveröffentlicht.
Laut Arnold traf sie sich 1978 mit Barry Gibb, um über die Vollendung ihres 1969 geplanten Albums zu reden. Leider kam das Projekt nicht zustande.

Anschließend sang Arnold auf vielen erfolgreichen Produktionen. Mit Eric Clapton war sie ebenso im Studio wie mit Nick Drake. Schließlich heiratete sie den Bassisten Fuzzy Samuels und zog mit ihm zurück nach Los Angeles.
Nach dem Scheitern der Ehe und dem Tod ihrer Tochter, zog sich Arnold für einige Jahre aus der Musik-Szene zurück. 1980 brachte Barry Gibb sie mit Bruder Andy zusammen und gemeinsam nahmen sie eine Version des Carole King-Klassikers 'Will You Still Love Me Tomorrow' auf, der auf dem Album "Andy Gibb’s Greatest Hits" erschien. 1981 zog sie nach Hollywood und spielte in einigen TV-Serien. Im Folgejahr kehrte sie nach England zurück, wo sie in der britischen Reggaeszene mit Steel Pulse zusammenarbeitete. 1984 begann sie auch wieder aufzutreten, nahm eine Rolle in dem Musical Starlight Express an und sang zusammen mit Boy George für den Soundtrack des Filmes Electric Dreams.
Später arbeitete sie mit Interpreten wie Peter Gabriel (bei 'Sledgehammer'), The Beatmasters, Dexter Wansel, Loose Ends, The KLF, Ocean Colour Scene, Primal Scream, Chaz Jankel und Roger Waters zusammen.
2007 brachte sie nach Jahren als Sessionsängerin gemeinsam mit Blow Monkeys Sänger Dr. Robert ihr erstes Album seit vielen Jahren heraus. Es erhielt durchweg sehr gute Kritiken.
Leider ist das meiste Material, das P.P. Arnold in ihrer Karriere veröffentlicht hatte, heute nicht mehr erhältlich. Das Werk, das auf Immediate Records in den 60er Jahren erschienen war, wurde dagegen nach der Pleite des Labels mehrfach auf allen möglichen Zusammenstellungen diverser Billiglabels wiederveröffentlicht. Tantiemen von den Verkäufen hat Arnold (ähnlich wie ihre damaligen Labelkollegen Small Faces, The Nice, Chris Farlowe oder Amen Corner) nie gesehen.
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