ROBIN GIBB

Es war schon eine kleine Überraschung, als Robin Gibb im Winter 2003/2004 bekannt gab, eine Tour durch 8 deutsche Städte zu planen, ein knappes Jahr nach der Veröffentlichung seines Comeback-Albums 'Please'. Bestätigt wurde das Projekt schließlich im Frühjahr 2004.

Die erste Überraschung waren die Kartenpreise. Sie lagen zwischen 40 und 70 EUR, was heute zwar fast schon als "normal" gelten kann aber doch reichlich unverschämt ist. Glücklicherweise lagen zwischen Kauf der Karten und Konzert immerhin ein halbes Jahr - da hatte man das Loch in der Geldbörse einigermaßen verkraftet.

Diese Seite soll nun einen Überblick geben, was sich im Rahmen der Tour abspielte. Meine Eindrücke, die auf dieser Seite zu finden sind, stammen im wesentlichen vom Konzert in Berlin und auch als Zusammenfassung aus Kritiken verschiedener Fans.

FAKTEN
Acht Stationen standen auf dem Plan:
17.9.04 Stuttgart - 18.9.04 Bonn - 20.9.04 Frankfurt - 21.9.04 Berlin -
22.9.04 Dresden - 24.9.04 Bremen - 25.9.04 München und als Abschluss am 26.9.04 Bamberg.

Als Bandleader wurde der Hardrocker und Gitarrist Nikolo Kotzev verpflichtet, der auch für die Arrangements zuständig sein sollte, denen eine ganz besondere Rolle zufiel, da Robin das 25-köpfige Orchester NEUE PHILHARMONIE FRANKFURT engagiert hatte. Als Unterstützung im gesanglichen Bereich waren zudem vier Backgroundsänger- und sängerinnen angekündigt! Darüberhinaus hatte man als sogenannte "Supporting Acts" den britischen Jungstar Alistair Griffin (mit dem Robin Gibb vor knapp einem Jahr eine Single veröffentlicht hatte) sowie die Sängerin Lucia verpflichtet

DIE BAND
Nikolo Kotzev: guitars
Wayne Banks: bass
Dave Knight: drums
Nelko Kolarev: keyboards
Errol Reid, Nathan Lenz, Amalia Gueorguieva, Naimee Coleman: bg vocals

DER ABLAUF
Den Anfang machte der Brite
Alistair Griffin (www.alistair-griffin.co.uk). Er lieferte ein akustisches Konzert, begleitet von seiner Gitarre und einem Keyboarder, der einige Tupfer Klavier beisteuerte und Griffin auch gesanglich unterstützte.
Alistair Griffin wae Robin Gibbs Favorit der britischen "Fame Academy", der Robin als Juror angehörte. Sie haben in England das Duett 'My Lover's Prayer' veröffentlicht.

Anschließend trat die Kanadierin Lucia (www.luciamusic.com) auf. Sie spielte mit Robins Band vor allem Songs aus ihrem aktuellen Album 'From The Land Of Volcanos'.
Lucia war Sängerin der Band Drill und war auch zeitweise bei der Industrialband KMFDM engagiert, mit der sie ab Oktober auf Jubiläumstour geht.

Nach einer etwa 20-minütigen Pause kam schließlich Robin Gibb auf die Bühne. Sein Set dauerte etwa 65 Minuten plus einer 10 minütigen Zugabe.



Die Neue Philharmonie Frankfurt ist ein Orchester. das sich auf außergewöhnliche Events spezialisiert hat. Neben Torneen wie dieser haben sie sich vor allem im Filmmusikbereich bereits einen Namen machen können.
www.neuephilharmoniefrankfurt.de
DER EINDRUCK
Ein Wort zu den beiden Musikern, die die undankbare Aufgabe hatten, Robin Gibb zu supporten. Es ist immer etwas unglücklich Vorgruppe zu sein, wenn das Publikum nur eines will: einen Superstar sehen! Trotzdem machten beide Musiker einen guten Eindruck. Alistair Griffin spielte fünf Songs mit seiner akustischen Gitarre. Er war locker und sympathisch - mehr aber auch nicht. Das Publikum war gnädig mit ihm.
Ganz anders als
Lucia kurz später mit der Band von Robin Gibb auf die Bühne kam. Schon nach den ersten Tönen und besonders nach dem ersten Titel verließen die Leute das Tempodrom in Berlin fluchtartig. Das war ungerecht. Möglicherweise hat Lucia nicht die gleiche Zielgruppe wie Robin Gibb - trotzdem spielte sie ein prima Konzert (ebenfalls 5 Songs) und erinnerte in ihren besten Momenten an die Motels und die wunderbare Martha Davis. Ziemlich respektlos vom Publikum!
KRITIKEN







Robins Auftritt begann mit 'Emotions'. Er betrat die Bühne etwas später als die Band, die bereits ein Intro spielte. Der Jubel des Publikums war so gewaltig, dass der Anfang des Songs beinahe im Lärm untergegangen wäre. Schließlich begann Robin zu singen ohne das man irgendetwas davon gehört hätte. Das Volk johlte und Robin Gibb war es offenbar ein wenig peinlich. Er schien damit gar nicht umgehen zu können, obwohl er ja schon in den vorigen Konzerten ähnlich euphorisch empfangen worden war.
Diese Jubelarien hielten das komplette Konzert lang an. Nach '
Massachusetts', das nach etwas 20 Minuten gespielt wurde, hielt es die Fans nicht länger auf ihren Sitzen. Viele stürmten nach vorne an die Bühne, zumal das Fotografieren und Filmen nicht verboten war (was eine nette Geste war).
Der Sound schien auf der gesamten Tour ein Problem dargestellt zu haben. Besonders die Stuttgarter Fans schien das schwer getroffen zu haben.
In Berlin gab es da nur am Anfang einige Probleme. Zugegeben: eine Rockband, ein Orchester und Backgroundsänger so im Zaum zu halten, das man von dem "Hauptdarsteller" auch noch etwas vernimmt, ist kein leichter Job. Viele Unwägbarkeiten können einen Strich durch den Soundcheck machen - z.B. ein fanatisches Publikum, das alle Register zieht, um seine Begeisterung zu unterstreichen. Insofern haben die Soundmixer einen recht guten Job gemacht. Lediglich das Schlagzeug nervte praktisch das gesamte Konzert lang.
Das Thema, das am heißesten diskutiert wurde, war die Tatsache, dass Robin auch Titel im Programm hatte, die ursprünglich von Barry gesungen wurden. Bestes Beispiel 'Words' oder "Falsetttitel" wie 'Staying Alive' oder auch 'Tragedy'. Da brachen besonders in der Newsgroup der "Brothers Gibb" nach vielen Jahren der Ruhe wieder die merkwürdigen Feindschaften zwischen "Barry-Fans" und "Robin-Fans" auf . Das war in den 60er Jahren schon absurd (wenn auch kein Einzelfall [John Lennon-Paul McCartney / Ray-Dave Davies] und von der damaligen britischen Pop-Presse immer wieder angefacht - und von Deppen wie der BRAVO Redaktion hierzulande gerne übernommen) und wirkt heute geradezu dämlich, wenn man bedenkt, dass diese Fans inzwischen erwachsene Menschen sein sollten.
Dabei hat Robin lediglich Songs gesungen, die er selbst komponiert hat. Bei 'Words' ist er genauso Co-Autor wie bei 'How Deep Is Your Love' oder 'Emotion' (das er ja auch erst 2001 zu "seinem" Song gemacht hat).
Eine andere Frage ist jedoch, ob Robin bei der Songauswahl einzuschätzen vermochte, was er in der Lage ist dem Publikum an Bee Gees Songs anbieten zu können. Erstaunlich für mich, dass er einen Titel wie 'I Started A Joke' gänzlich ignorierte. Dafür sang er 'Words' was merkwürdigerweise funktionierte, ähnlich wie bei allen 60er Jahre Titeln, wo man Barry praktisch nicht vermisste.
Dagegen klang 'How Deep Is Your Love' wie eine Coverversion. Gewöhnungsbedürftig! Robin schaffte es, den Weichspüler aus dem Titel völlig raus zu kratzen. Das klang beinahe genial!
Was jedoch gar nicht (oder nur bedingt - dank der Backgroundsänger) funktionierte waren Titel wie 'Staying Alive' oder 'Tragedy'. Hier fehlte das Falsett, das die Damen im Chor versuchten zu übernehmen und wo man sich schon fragen konnte, was Robin da dann noch zu tun hatte, der sich damit selbst zum Backgroundsänger degradierte. Nein, nein, das funktioniert nicht und war nur deshalb nur halb so schlimm, weil die Halle zu dem Zeitpunkt als die Songs gespielt wurden, längst in Ausnahmezustand war und es sowieso kaum mehr jemanden interessierte.
Mit dem Orchester konnte Robin Gibb einige Glanzpunkte setzen. Wer von den anwesenden Fans hatte je 'Saved By The Bell' live hören können? Und dann noch mit originalem Streicherarrangement? Das war ein echtes Erlebnis. Überhaupt hatte Nikolo Kotzev den älteren Titeln ihr originales Arrangement zurückgegeben. Das war das große Plus dieses Konzerts im Gegensatz zu den letzten Bee Gees Konzerten, wo diese Songs oft im aktuellen Sound untergebügelt oder gar nur als Teil eines Medleys präsentiert wurden.
Aber bei etwa der Hälfte der Songs war das Orchester lediglich optisch präsent. Zu hören war von ihm da wenig. Alleine bei 'Nights On Broadway' konnte man echte Bläser hören.
Alles in allem hätte ich mir von der NEUEN PHILHARMONIE FRANKFURT ein weing mehr erwartet.
DIE SONGS    
1.EMOTION Bringt man nicht sofort mit Robin in Verbindung, obwohl er diesen ehemaligen Samantha Sang-Hit 2001 auf der Compilation "The Record" interpretierte.
Schlechter Sound und ging im Jubel der Fans fast unter.
2.I'VE GOTTA GET A MESSAGE TO YOU Wurde etwas schneller als im Original gespielt und hatte ein wunderbares Arrangement, das einerseits an das Original erinnerte, andererseits dem Tempo des Songs gerecht wurde.
Ein erster Höhepunkt!
3.HOW DEEP IS YOUR LOVE Ungewöhnlich! Mit Robins Stimme aber sonst wie im Original, klang dieser Song wie eine Coverversion und wie etwas völlig "Neues".
Großartig!
4.NIGHTS ON BROADWAY Hier wurde die Lightshow erstmals angeworfen. Zwar war der Sound druckvoll, jedoch bekamen die Mixer das Zusammenspiel zwischen Band und Orchester erst zum Schluss in den Griff.
Trotz cooler Bläser, für das Konzert ein Flop!
5.LOVE HURTS Schon auf dem Album völlig Überflüssig, wie ich finde. Ein großartiger Song, der von so vielen Bands und Musikern in Grund und Boden gerichtet wurde. Schade, dass Robin sich unter diesen Musikern einreiht.
Live ein wenig besser als auf dem Album!
6.MASSACHUSETTS Klar, hier war das Publikum nicht mehr zu halten.
Was nervte war das Schlagzeug, das viel zu laut war. Aber ansonsten große Klasse. Mit echtem Orchester, einer der Songs, der gegenüber Bee Gees Konzerten 100% aufgewertet wurde.
Der nächste Höhepunkt !
6.MY LOVER'S PRAYER Als Bee Gees Song ist mir dieser Titel nie sonderlich aufgefallen. Als Duett mit Alistair Griffin dann aber schon.
Ein feines Duett, nichts ungewöhnliches aber eine solide Nummer, zumal die beiden stimmlich gut harmonierten.
7.NIGHT FEVER Robin kündigte alle Songs aus dem "Saturday Night Fever"-Soundtrack so an, als würde wir Nachhilfe benötigen: "The next song is from the Saturday Night soundtrack." Wow!! "Robin! Danke, aber wir wissen alle, jeder einzelne in dieser Halle, von welchem Album dieser Song ist!"
8.NEW YORK MINIG DISASTER 1941 Es gibt nur wenige Songs in der Popmusik, die über den Text ihre ganze Kraft entfalten und wo die Musik nur eine untermalende Funktion hat. Dieser Song ist so einer. Das Arrangement, dass man sich für diese Tour einfallen ließ, war wie Eulen nach Athen tragen: Überflüssig.
Das Ganze klang wie eine neue Version von "You Win Again". Und dann war das ganze auch noch schlecht abgemischt. Grauselig!
9.PLEASE Das zweite Duett des Abends. Errol Reid, einer der Backgroundsänger, der auch schon auf "Magnet" mitmischte, interpretierte den Titel gemeinsam mit Robin. Das klang wie auf Platte, ohne große Überraschung.
Der erste Solo Titel von Robin in diesem Konzert !
10.SAVED BY THE BELL Hier stimmte alles: Der Sound, das Arrangement, das nahezu originalgetreu übernommen wurde, Robins unvergleichliche Stimme (klingt wie eine Gießkanne, hat meine Großmutter früher immer gesagt) und der Nostalgiewert.
Perfekt !
11.TO LOVE SOMEBODY Und kaum hatte sich das Publikum nach dem vorigen Titel beruhigt, war der nächste Höhepunkt angesagt. Ganz im Stile des Originals auch hier ein klasse Arrangement.
Diesen Titel mal solo von Robin zu hören war eine nette Erfahrung, von der man gerne mehr haben würde.
Klasse !
12.WORDS Das Konzert ging in die Zielgerade. Mit "Words" versuchte sich Robin an einem typischen, vielleicht DEM typischen "Barry-Titel" der 60er Jahre und machte daraus einen fulminaten "Robin-Song", auch wenn man merkte, dass er diesen Song so oft noch nicht gesungen hat.
Fulminant !
13.YOU WIN AGAIN Bis heute kann ich diesen "Faschingssong" mit seinem dümmlichen Schunkelcharakter nicht ausstehen.
Live sorgt er natürlich für Stimmung, wenn auch der billigsten Art. Schade.
Braucht kein Mensch!
14.JULIET Wurde aber auch langsam Zeit. Der dritte und letzte Solotitel, den Robin sang. Sein größter Hit und live dargeboten auch noch nicht so oft gehört.
Was sich nun innerhalb des Publikums abspielte, ist kaum zu beschreiben, Die Halle bebte regelrecht und der Applaus nahm überhaupt kein Ende, vor allem weil das ein schöner Abschluss der Konzerts hätte sein können. Aber nein...
15.TRAGEDY Allein der Stimmung wegen konnte man diesen Titel noch nachschieben. Von Robin war nach der ersten Strophe nichts mehr zu hören. Da sangen dann nur noch die beiden Damen aus dem Chor.
Hätte man sich sparen können, nein: müssen !
DIE ZUGABE  

16.JIVE TALKIN / 17.STAYING ALIVE Jetzt war sowieso alles zu spät, längst alle Dämme gebrochen, die Fans (zumindest z.T.) von Sinnen. Da fiel kaum auf, das "Jive Talkin" ziemlich geil rüberkam - mit echten Bläsern, das war herrlich. Absolut erstaunlich, wie frisch dieser Song nahezu 30 Jahre nach seiner Entstehung noch immer klingt. Ein wunderbarer Titel!

Auch "Staying Alive" kam musikalisch prima. Gesanglich jedoch war das ein Disaster. Egal: Robin Gibb war dabei den letzten Song seines Konzerts zu singen und da wird nicht gemeckert!
Robin und seine Band verabschiedeten sich dann lange und ausgiebig - eine weitere Zugabe gab es aber nicht.

FAZIT
Mensch, Mensch, Robin Gibb nach so vielen Jahren mal Solo Live erleben zu können, war schon super! Allerdings hat das doch etwas zu lange gedauert. Und wäre Robin nach dem Tod seines Bruders nicht in diese Geschäftigkeit verfallen, wer weiß, wir hätten darauf ewig warten können.
Allerdings war ganz klar zu sehen, dass er alleine auf der Bühne ehrliche Probleme hat. Das macht ihn sympathisch aber auch anfällig für Kritiker. Und da ich mir sicher bin, dass Robin und Barry niemals mehr gemeinsam etwas ähnliches auf die Beine stellen werden, wird Robin - Wohl oder Übel - alleine weiter machen müssen.
Doch ihm ist deutlich anzumerken, dass ihm Maurice, aber auch Barry auf der Bühne fehlen. Nicht das er schlecht war - er wirkte manchmal einfach ein wenig deplatziert.
Aber er ist einfach DER STAR der Band! Während Maurice als Mann im Hintergrund sich um das technische kümmerte und Barry seit den 60er Jahren sein Image als Beau pflegte, stand Robin immer für das "Normale", für den Kumpel, dem Eitelkeit offenbar ein Fremdwort war. Seine Songs, die er mit seiner dramatischen Stimme interpretierte, schienen aber hinter dem sichtbaren Robin Gibb etwas Unbestimmbares zu offenbaren, eine dunkle melodramatische Seite, die ihm etwas Unnahbares verlieh.

"A Bee Gee Tie!" kommentierte er eines der unzähligen Geschenke, die ihm von Fans überreicht wurden. Ja, er nahm die meisten persönlich in Empfang, schüttelte die eine oder andere Hand, winkte. Das alles verbreitete eine sehr angenehme, ja beinahe familiäre Atmosphäre. Dass man fotografieren durfte, verstärkte diesen Eindruck zusätzlich. In einem Bee Gees Konzert wäre das undenkbar. Und das war für mich das große Plus. Die Atmosphäre war eben nicht rührselig nostalgisch. Dazu trug Robin entscheidend bei, indem er keine peinlichen Ansagen machte, sondern seine Musik präsentierte.
Und somit wurde dieses von mir zunächst skeptisch erwartete Konzert zu einem richtig feinen Erlebnis!
Konzertankündigung vor der Lomonosov Universität in Moskau (1000 Dank an Marta!)
Konzertankündigung vor der Lomonosov Universität in Moskau (1000 Dank an Marta!)
MAGNETIC TOUR 2005
Die Tour wurde 2005 mit Konzerten im asiatischen Raum und in Süd- und Mittelamerika fortgesetzt.
Die Termine:
28. März 2005 Moskau Kremlin Concert Hall
9.-11. Juni 2005 HONGKONG Convention Center
20./21. August 2005 Kuala Lumpur Genting Resort
23. August 2005 SINGApur Indoor Stadium
25. August 2005 bangkok BEC Tero
27. August 2005 taipeh National Taiwan University Sports Center
31. August 2005 SEOUL Coex Convention Center
3. September 2005 tokyo Tokyo Kukusai Forum
24. November 2005 sao paulo Credicard Hall
26. November 2005 Buenos aires Luna Park Arena
29. November 2005 Mexico Auditorium Nacional
1. Dezember 2005 monterrey Arena Monterrey
MAGNETIC TOUR 2006
15. Mai 2006 shanghai Shanghai Grand Stage
18. November 2006 shanghai Shanghai Grand Stage
20. November 2006 Jarkarta Convention Center
24. November 2006 HONGKONG Convention Center
25. November 2006 Manila Araneta Center